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Polarimeter werden im Wesentlichen
konstruiert, um die Reinheit und Dichte optisch aktiver Substanzen
(z.B. Chemikalien und Arzneimitteln) durch Messung ihres Drehwinkels
zu bestimmen. Außerdem kann die Zuckerkonzentration auch mittels der
Polarimetrie unter Verwendung der Internationalen Zuckerskala (°S)
ermittelt werden. In den vergangenen Jahren hat sich die Anwendung
dieser optischen Eigenschaften in allen Bereichen der Industrie
wesentlich verstärkt.

Tisch-Polarimeter

Unsere Tischpolarimeter - für
den Einsatz in Laboren, Apotheken, Schmiermittelindustrie, Chemische Industrie
etc.
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Halbautomatische Polarimeter

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Polarimeter - für den Einsatz in Laboren, Apotheken, Schmiermittelindustrie,
Chemische Industrie etc.
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im Shop
Automatische Polarimeter
Unsere Automatischen
Polarimeter - für den professionellen Einsatz in Laboren, Apotheken,
Schmiermittelindustrie, Chemische Industrie etc.
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Was ist Poliarmetrie?
Einige Stoffe (z.B. Chemikalien,
Arzneistoffe, Zuckerlösungen etc.) zeigen ein Phänomen, das man als „Drehung der
Polarisation durch optische Aktivität" bezeichnet. Polarimeter sind Messgeräte,
die diese Drehung mit Polarisationsfiltern hochgenau bestimmen. Was ist nun
„Polarisation"? Ein einfacher Polarisationsfilter sieht, gegen das Licht
gehalten, schlicht grau aus. Hält man aber zwei solcher Filter hintereinander,
so gibt es eine Stellung, in der kein Licht hindurchtritt. Beide Filter haben
eine eigene Durchlassrichtung für die sogenannte Polarisation des Lichtes, und
in letzgenannter Stellung stehen diese senkrecht zueinander. Stoffe, die
„optische Aktivität" zeigen, können die Polarisation des Lichtes drehen. Wäre
solch ein Stoff zwischen zwei Polfiltern, gelänge wieder etwas Licht durch das
Filterpaar. Die Menge des Lichtes ist nun ein Maß für die Wegstrecke des Lichtes
durch den Stoff, die Konzentration des Stoffes und einiger stoffspezifischer
Konstanten.
Ein Polarimeter ist ein
hochpräzises Gerät, in dem zwei gegeneinander verdrehbare Nicolprismen im
Abstand zueinander eingebaut sind. Das der Lichtquelle nähere Prisma, der
Polarisator, ist fixiert. Das zweite, der sogenannte Analysator, ist um seine
optische Achse drehbar. Beobachtet wird durch ein Fernrohr in der Blickachse.
Bei gekreutzen Prismen ist das Licht gelöscht. Verdreht man den Analysator, so
wird das Gesichtsfeld aufgehellt bis zu einem Maximum an Helligkeit, wenn die
Prismen parallel stehen (0° bzw. 180°).
Bringt man eine Substanz in den
Strahl zwischen Polaristor und Analysator, so kann es sein, dass bei gekreuzten
Prismen, das dunkle Gesichtsfeld sich aufhellt. Diese besondere Eigenschaft
einer Substanz, welche zu dieser Aufhellung führt, nennt man optische Aktivität.
Die optische Aktivität verursacht eine Drehung der Polarisationsebene des linear
polarisierten Lichts. Die Messung der optischen Aktivität erfolgt durch Drehung
des Analysators, bis wieder totale Auslöschung festgestellt wird. Erfolgte die
Drehung im Uhrzeigersinn, so spricht man von einer positiven optischen Aktivität
oder von einem positiven Drehwert (+). Umgangssprachlich sagt man auch, die
Substanz sei rechtsdrehend. Erfolgt die Drehung im Gegenuhrzeigersinn, so
spricht man von einer negativen optischen Aktivität oder von einem negativen
Drehwert (-). Etwas salopp sagt man: die Substanz sei linksdrehend. Die
"gemessene Drehung" ist gleich der Winkelabweichung.
Quantitativ hängt der Drehwert
von der Struktur der optisch aktiven Verbindung, von der Schichtdicke l der
durchstrahlten Probe und bei gelösten Verbindungen von der Konzentration c ab.
Weitere Faktoren sind die Wellenlänge des verwendeten Lichts, die Temperatur der
Probe und die Eigenschaften des Lösungsmittels. Die Wellenlänge und die
Temperatur werden als Indizes angegeben und der gemessene Wert mit dem Faktor
100 multipliziert.
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